
Geführte Motorradreise
10 Tage in Andalusien und Marokko - von Malaga über Tarifa, Tanger, Chefchaouen, Fez, Hoher Atlas, Merzouga und Tanger / Ceuta bis Algeciras und wieder zurück.
Marokko für Abenteurer
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DAUER
10 Tage | 9 Nächte
STRECKE
2500 Kilometer
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Marokko für Abenteurer – vom Rifgebirge bis an den Rand der Sahara
Marokko gehört zu den Ländern, die man als Motorradfahrer unbedingt einmal erlebt haben sollte. Kaum irgendwo wechseln sich so unterschiedliche Landschaften, Kulturen und Straßen innerhalb weniger Tage ab. Von grünen Bergregionen über kurvenreiche Gebirgsstraßen bis hin zu den weiten, kargen Landschaften am Rand der Sahara ist auf dieser Reise einiges dabei.
Unsere Tour beginnt in Málaga. Von dort fahren wir Richtung Tarifa und setzen mit der Fähre über nach Tanger. Schon die Überfahrt ist etwas Besonderes, denn nur wenige Kilometer trennen hier Europa von Afrika. Und spätestens nach den ersten Kilometern auf marokkanischem Boden merkt man, dass uns eine ganz andere Motorradreise erwartet.
Zunächst führt uns die Strecke durch das Rifgebirge im Norden Marokkos. Grüne Berghänge, kleine Ortschaften und kurvenreiche Straßen begleiten uns auf dem Weg nach Chefchaouen. Die Stadt ist vor allem für ihre blau gestrichenen Häuser und die engen Gassen bekannt. Ein schöner Kontrast zu den Berglandschaften, durch die wir zuvor gefahren sind.
Weiter geht es nach Fès, eine der ältesten Königsstädte Marokkos. Hier erleben wir noch einmal eine ganz andere Seite des Landes. Die historische Medina mit ihren verwinkelten Gassen, kleinen Geschäften und traditionellen Handwerksbetrieben vermittelt einen Eindruck davon, wie vielfältig Marokko auch abseits der Motorradstrecken ist.
Doch das eigentliche Highlight für Motorradfahrer wartet noch auf uns.
Je weiter wir Richtung Süden fahren, desto beeindruckender wird die Bergwelt. Im Hohen Atlas erwarten uns lange Passstraßen, zahlreiche Kurven und immer wieder neue Ausblicke auf die umliegenden Gebirgszüge. Die Straßen führen durch kleine Bergdörfer, abgelegene Täler und teilweise karge Landschaften, die sich deutlich von den grünen Regionen im Norden unterscheiden.
Gerade diese Veränderungen machen die Fahrt so interessant. Innerhalb weniger Stunden können sich Landschaft, Vegetation und Straßenverhältnisse komplett verändern. Mal geht es über gut ausgebaute Bergstraßen, dann wieder durch kleinere Ortschaften oder über Abschnitte, die etwas mehr Aufmerksamkeit verlangen.
Und irgendwann erreichen wir Merzouga am Rand der Sahara.
Hier verändert sich die Umgebung noch einmal völlig. Statt hoher Berge bestimmen nun weite, trockene Landschaften und die großen Sanddünen des Erg Chebbi das Bild. Mit dem Motorrad bis an den Rand der Sahara zu fahren, ist sicherlich eines der besonderen Erlebnisse dieser Reise.
Auf unserem Rückweg Richtung Norden erleben wir weitere Teile Marokkos, bevor wir schließlich wieder die Mittelmeerküste erreichen und mit der Fähre nach Spanien übersetzen.
Diese Reise richtet sich an Motorradfahrer, die bereits Erfahrung auf längeren Touren haben und ihr Motorrad auch auf anspruchsvolleren Bergstraßen sicher beherrschen. Die Strecken sind überwiegend asphaltiert, Offroad-Erfahrung ist deshalb nicht erforderlich. Dafür sollte man Freude an längeren Fahrtagen, vielen Kurven und wechselnden Straßenverhältnissen mitbringen.
Was Marokko für uns so besonders macht, ist nicht nur die Landschaft. Es sind auch die kleinen Ortschaften, die unterschiedlichen Kulturen, die Begegnungen unterwegs und die vielen Eindrücke, die man auf einer Motorradtour durch dieses Land sammelt.
Wie sieht ein Fahrtag bei uns aus?
Unser Tag beginnt mit einem gemeinsamen Frühstück im Hotel. Anschließend machen wir uns auf den Weg, um die nächsten Strecken und Regionen Marokkos zu entdecken.
Auf dieser Reise wechseln wir regelmäßig den Übernachtungsort und nehmen unser Gepäck auf dem Motorrad mit.
Während der Fahrt bleiben wir miteinander in Kontakt. Wir setzen dabei auf Kommunikationssysteme von SENA, sodass wir Hinweise zum Streckenverlauf, zu besonderen Situationen oder notwendigen Stopps direkt miteinander austauschen können.
Auch wenn unsere Tagesetappen bereits geplant sind, fahren wir nicht nach einem starren Zeitplan. Wenn unterwegs ein schöner Aussichtspunkt auftaucht, jemand ein Foto machen möchte oder wir einfach eine kurze Pause brauchen, halten wir an. Gerade in Marokko gibt es unterwegs immer wieder etwas zu entdecken. Ob ein kleiner Markt, eine interessante Ortschaft oder einfach das Leben abseits der bekannten touristischen Ziele – auch solche Eindrücke gehören für uns zu dieser Reise.
Je nach Streckenlänge legen wir eine längere Mittagspause ein oder machen mehrere kleinere Stopps. Dabei bietet sich immer wieder die Gelegenheit, auch die marokkanische Küche kennenzulernen oder bei einem traditionellen Minztee eine Pause einzulegen.
Am frühen Abend erreichen wir unser nächstes Hotel. Nach dem Einchecken bleibt Zeit, sich frisch zu machen und etwas zu entspannen.
Anschließend stimmen wir uns zum gemeinsamen Abendessen ab und lassen den Tag noch einmal Revue passieren.
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Reiseüberblick
Wichtige Informationen
Mit der Buchung wird eine Anzahlung in Höhe von 20 % des Reisepreises fällig.
Den Rest zahlst du bis zum 03. März 2027.
Die Reise beginnt in Malaga.
Vor Reisebeginn erhältst du den genauen Treffpunkt.
Du reist selbst an.
Wir treffen uns am 02. April. Gemeinsame Abfahrt von Málaga nach Tarifa und Überfahrt mit der Fähre nach Tanger Ville. Von hier fahren wir gemeinsam zum Hotel in Tanger und führen nach dem Abendessen das Briefing für die Tour durch.
Am Morgen des 11. April reist du selbst wieder ab.
Mindestteilnehmer für diese Reise: 4
Was ist inklusive?
- • 9 Übernachtungen in Hotels
• Überfahrten mit der Fähre (von & nach Spanien)
• Ein Frühstück an jedem Morgen
• Tourguide
Worum muss ich mich selbst kümmern?
- • Anreise / Abreise
• Benzin
• Gepäcktransport während der Reise
• Speisen und Getränke außer Frühstück
• Eintrittsgelder zu Sehenswürdigkeiten
Einreise- und Visuminformationen
- Stand: 25.10.2026. Angaben für deutsche Staatsangehörige mit in Deutschland zugelassenem eigenen Motorrad. Einreise- und Gesundheitsvorschriften können sich ändern; für andere Staatsangehörigkeiten gelten gegebenenfalls abweichende Bestimmungen. Verbindliche Auskünfte erteilen die Auslandsvertretungen der Zielländer.
Reiseländer: Spanien, Marokko.
Spanien (EU/Schengen): Für die Einreise genügt deutschen Staatsangehörigen grundsätzlich ein gültiger Personalausweis oder Reisepass; für touristische Kurzreisen ist kein Visum erforderlich. Besondere gesundheitspolizeiliche Einreiseformalitäten sind bei gewöhnlicher Anreise aus Deutschland derzeit nicht allgemein vorgeschrieben. Für die Motorradeinreise gültigen Führerschein, Zulassungsbescheinigung Teil I und Nachweis des Kfz-Haftpflichtversicherungsschutzes mitführen. Bei fremdem Halter ist eine schriftliche Nutzungsvollmacht empfehlenswert. Länderabhängige Maut-, Vignetten-, Sicherheitsausrüstungs- und Streckenregelungen beachten; die nationalen Vorschriften vor Abfahrt prüfen.
Marokko: Reisepass erforderlich (bei Einreise mindestens sechs Monate gültig); Personalausweis reicht nicht. Deutsche Staatsangehörige benötigen für touristische Aufenthalte bis 90 Tage grundsätzlich kein Visum. Bei direkter Anreise aus Deutschland bestehen grundsätzlich keine regulären Pflichtimpfungen; bei Einreise aus bestimmten Risikogebieten können besondere Regeln gelten. Das Motorrad wird zollrechtlich vorübergehend eingeführt und muss grundsätzlich wieder ausgeführt werden, auch nach Unfall oder Defekt. Eine für Marokko gültige Internationale Versicherungskarte („Grüne Karte“) mitführen; andernfalls benötigter Versicherungsschutz vor Grenzübertritt klären. Die Zulassungsbescheinigung Teil I und ggf. eine Haltervollmacht bereithalten. Quellen: https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/marokkosicherheit-224080
Wichtig für Motorradfahrer: vor Abreise Führerschein, Zulassung, Haltervollmacht bei Fremdfahrzeug und internationalen Kfz-Versicherungsschutz überprüfen. Bei Nicht-EU-Ländern zusätzlich Grenz- und Zollformalitäten sowie die Mitführung der internationalen Versicherungskarte prüfen. Aktuelle Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts und der Auslandsvertretungen beachten.



























